Männergesangverein Grosselfingen feierte 175- jähriges Bestehen. Viele Gäste kamen ins Pfarrheim nach Grosselfingen

wo. Der Männergesangverein Grosselfingen feiert in diesem Jahr sein 175- jähriges Bestehen. Um dies gebührend zu feiern fand am vergangenen Sonntag ein unterhaltsamer Nachmittag im Pfarrheim in Grosselfingen statt. Viele Gäste kamen um gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern dieses besondere Ereignis zu würdigen. Der Nachmittag begann um 14 Uhr. Die Chorgemeinschaft Grosselfingen / Steinhofen eröffnete mit dem Lied „Die kleine Nachtmusik“. Danach begann Vorsitzender Ewald Endress mit der Begrüßung. Er hießt die Gäste herzlich willkommen, besonders Grosselfingens Bürgermeister Franz- Josef Möller, den stellvertretenden Präsidenten des Chorverbandes Zollernalb Walter Heilig, den Pressereferent des Chorverbandes Dieter Dürrschnalbel, Chorleiterin Annekatrin Schmid, den Vorsitzendes des Liederkranz Steinhofen Andreas Fecker und die Ehrenmitglieder und Mitglieder.

Danach zeigten die Sänger der Chorgemeinschaft Grosselfingen / Steinhofen Ihr Können. Sie trugen mit der Chorleiterin Annekatrin Schmid die Lieder „Die Rose“, „Bajazzo“, „Über sieben Brücken musst du gehen“, „Lustig Ihr Brüder“ und „Abendfrieden“ vor und erhielten dafür viel Applaus. Am Ende des Liedvortrags überreichte Bürgermeister Franz Josef Möller einen Scheck in Höhe von 500,00 Euro von der Gemeinde Grosselfingen. Er freute sich sehr gemeinsam mit dem Männergesangverein das 175- jährige Jubiläum zu feiern. Der Männergesangverein ist eine nicht wegzudenkende Größe in der Vereinswelt der Gemeinde. Auch der stellvertretende Chorverbandspräsident Walter Heilig hatte Grußworte vorbereitet. Er überbrachte die Grüße des Vorsitzenden Michael Ashcroft. Er gratulierte dem Männgergesangverein zu diesem stolzen Jubiläum. Er überbrachte eine Urkunde und einen Scheck des Chorverbandes. Das Feiern des 175 jährigen Jubiläums ehrt Jeden und Alle die in einer ununterbrochenen Kette von Zeit und Jahrzehnten in einer Gemeinde und auch darüber hinaus, Feste und Ehrentage, weltlichen und religiösen kirchlichen Charakters, aber auch an Tagen der Trauer und der inneren Einkehr mithalfen, alle diese Begebenheiten sinnvoll, würdig und gefasst zu gestalten und zu ertragen. Alle Sänger waren und bleiben Geber und Nehmer höchster geistiger Werte die der Mensch zu einem Dasein braucht. 175 Jahre Pflege des deutschen Liedes, Dienst an einem hohen Ideal sind es wert zurückzuschauen, sich dieser langen Vergangenheit einer Gesangstradition bewusst zu werden und daraus die Verpflichtung abzuleiten, dem Lied auch in Zukunft eine würdige Pflegestätte in der Gemeinde zu erhalten. Er dankte jedem einzelnen für die Geleistete Arbeit. Man kann nicht hoch genug einschätzen was es bedeutet Teil eines 175 Jahre alten Vereins zu sein. Alle Mitglieder sind das eigentliche Rückgrat des Vereins und des Chors. Mit dem Gesang, der Leidenschaft, der Energie und der Wärme, mit den Herzen sichern die Sänger immer wieder aufs Neue die Schönheit und die Wertigkeit eines Vereins. Das alles wird getragen von Loyalität, Füreinander Dasein, die Gemeinschaft leben und schätzen. Jeder Sänger ist einzigartig und mit dem schönsten, mit dem natürlichsten und mit dem ältesten Instrument aller Zeiten der Stimme ausgestattet. Er endete seine Rede mit einem Satz des Chorverbandes Zollernalb. „Weiterhin Neues erarbeiten, weiterhin unsere Grenzen ausweiten und ausprobieren, neue Wege suchen und gehen, gleichzeitig das „Alte“ neu denken, sich neu er singen aber auch: die Schätze der Vergangenheit und die Tradition achten und pflegen. Am Ende bedankte sich Ewald Endress bei allen Gästen. Besonders bei Walter Heilig und Dieter Dürrschnalbel als Vertreter des Chorverbandes. Auch bei den Sängern aus Grosselfingen und aus Steinhofen bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit und Annekatrin Schmid für die optimale Vorbereitung. Auch bei der gesamten Vorstandschaft bedankte er sich die das Jubiläum organisiert haben. Dem Vizedirigenten Rudi Lacher dankte er herzlich. Familie Uhl für die Bereitstellung des Pfarrheims. Den Helfern in der Küche die den ganzen Nachmittag im Einsatz sind um die Gäste zu bewirten und den fleißigen Kuchenspendern. Die Sängerfrauen hatten ein großes Buffet mit selbstgebackenen Kuchen und Torten aufgebaut. Dazu gab es Kaffee und andere Getränke. Und dem Alleinunterhalter „Giuseppe“ alias Josef Haug, dieser sorgte im Anschluss an das Programm und die Grußworte für Stimmung. Josef Haug spielte aus Verbundenheit zum Männergesangverein ohne Gage.  
Das Pfarrheim war gut gefüllt. Dies ist ein Zeichen wie hochgeschätzt der rührige Verein ist.
Gegen Abend wurden schmackhafte Bratwürste mit Kartoffelsalat und belegte Brötchen zum Vesper serviert. Der Nachmittag war wie immer vortrefflich von der Vorstandschaft organisiert worden. Noch lange wurde gemeinsam dieses große Jubiläum gefeiert. Die Vorstandschaft freut sich auf die Zukunft.