Gemeinde

Brunnen am Marktplatz mit Sommervogel
Brunnen am Marktplatz mit Sommervogel

Die Gemeinde Grosselfingen liegt im Herzen des Zollernalbkreises inmitten einer reizvollen Landschaft im Vorland der Schwäbischen Alb. Bekannt ist die Gegend zwischen Hechingen und Bisingen durch die Burg Hohenzollern und den markanten Albanstieg. Nach Westen hin fällt das Gelände sanft ab in Richtung Neckar, um im Schwarzwald wieder größere Höhen zu erreichen.

Die Gemeinde zählt heute über 2.200 Einwohner und liegt 520 Meter über dem Meer. Das Gemeindegebiet umfasst 1.615 Hektar, wovon ca. 400 Hektar Wald und rund 1.100 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche sind.

Infrastrukturell günstig an der Achse der B27 gelegen bietet der Ort heute vor allem eine ideale Ansiedlungsmöglichkeit für Industrie
und Gewerbe. Die landschaftlich reizvolle Lage trägt dazu bei, dass die Gemeinde eine attraktive Wohngemeinde für junge Familien mit unterschiedlichen Freizeitmöglichkeiten darstellt. Bauernhäuser und Scheunen in der Ortsmitte geben Aufschluss über die lange landwirtschaftliche Prägung der Kommune.

Blick über das Gewerbegebiet
Blick über das Gewerbegebiet

Durch viele Renovierungs- und Umbaumaßnahmen in den letzten Jahren
konnte die alte Bausubstanz im Ortskern erhalten werden. Die Gemeinde verfügt über einen Kindergarten sowie eine Grundschule und Außenklassen der Werkrealschule Bisingen / Grosselfingen. In der Ortsmitte sind Geschäfte vorhanden, die den täglichen Bedarf der Bewohner decken. Im Zentrum wurde ein neuer Dorfplatz mit Parkplätzen, Grün- und Ruhezonen sowie einem Brunnen geschaffen. Das Vereinsleben im Ort ist rege und vielfältig. Für jeden Interessierten sind zahlreiche Möglichkeiten gegeben, sich sportlich oder musikalisch zu betätigen.

Lebenslagen

Heimtiereinfuhr aus anderen Drittländern

Zu unterscheiden sind grundsätzlich Heimtiereinfuhren im Reiseverkehr von bis zu 5 Tieren, die ihren Halter oder ihre Halterin begleiten und Einfuhren zu Handelszwecken oder bei mehr als 5 Tieren.

Bei Heimtiereinfuhren im Reiseverkehr aus Drittländern kommt es an auf die Listung dieser Drittländer in Teil 1 der Anlage II der Durchführungsverordnung Nr. 577/2013 gemäß Artikel 13 (1) der Verordnung (EU) Nr. 576/2013. 

Alle Länder, die nicht gelistet sind, haben entweder eine bedenkliche Tollwutsituation oder es stehen nicht genügend Informationen darüber zur Verfügung. Bei der Einreise aus solchen Staaten gelten besonders strenge Anforderungen:

  • Sie müssen Ihr Tier mindestens drei Monate vor Einreise in die Europäische Union (EU) gegen Tollwut impfen lassen.
  • Mindestens drei Monate nach der Impfung muss das Tier einer Blutuntersuchung (Tollwuttiterbestimmung) unterzogen werden, um sicherzustellen, dass die Impfung gewirkt hat.
  • Die Blutentnahme muss von einem im Drittland zugelassenen Tierarzt durchgeführt werden.
  • Zur Untersuchung muss die Blutprobe an ein von der Europäischen Kommission zugelassenes Blutlabor geschickt und dort untersucht werden.
  • An diesen Test schließt sich eine Wartezeit von drei Monaten vor der Einreise in die EU an.

Achtung: Diese Bestimmungen gelten nicht für die Einreise nach Irland, Malta, Schweden und das Vereinigte Königreich. Diese Staaten verlangen in jedem Fall eine Quarantäne für das Tier.

Hinweis: Wenn Sie sich mit Ihrem Tier kurzzeitig in einem nicht gelisteten Drittland aufhalten und danach wieder in die EU einreisen wollen, sollten Sie schon vor der Ausreise aus der EU eine Tollwuttiterbestimmung durchführen lassen. Wird die Gesundheit des Tieres bestätigt und in den Heimtierausweis eingetragen, erfüllt das Tier bei Vorliegen einer gültigen Tollwutimpfung alle Anforderungen und muss vor der Rückkehr in die EU nicht neuerlich geimpft und untersucht werden.

Freigabevermerk

Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz hat ihn am 09.09.2019 freigegeben.