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Landstraße L391 zwischen Grosselfingen und Rangendingen soll ausgebaut werdenWenn´s klappt könnte der noch fehlende Abschnitt 2020 saniert werden

wo. Die Landstraße L391
zwischen Grosselfingen und Rangendingen ist teilweise in einem sehr schlechten
Zustand. Hierzu traf man sich an der L391 zwischen Grosselfingen und
Rangendingen, rund 100 Meter vor der Abzweigung nach Weilheim. Von dort hat man
einen guten Blick auf die Landesstraße und sieht woran es hakt. Die Strecke ist
ein einziger Flickenteppich. Wenn es regnet, läuft das Wasser nicht mehr
ordentlich ab. Tempo 50 gilt hier schon länger. Zwei Abschnitte der L391 wurden
bis 2015 bereits gemacht, das mittlere Stück fehlt noch. Bei dem Treffen wurde
darüber beratschlagt wie es weitergehen soll. Deshalb waren vor Ort:
Regierungspräsident Klaus Tappeser, Landrat Günther-Martin Pauli,
Grosselfingens Bürgermeister Franz Josef Möller, sein Rangendinger Kollege
Johann Widmaier, Baudirekter Gunther Junginger vom Regierungspräsidium und Jan-Peter
Lorenz, Leiter des Straßenbauamtes des Zollernalbkreises. Dringlichkeit
aufmerksam. Die L391 ist eine viel befahrene Straße. In letzter Zeit kam es immer
wieder zu Unfällen, dabei 2 Schwerere. Die Planung für diesen Straßenabschnitt
war schon einmal weit fortgeschritten. 1995 war auch dieser mittlere Abschnitt
im Maßnahmeplan vorgesehen, in der nächsten Auflage, Version 2010, war er
allerdings herausgefallen. Das lag schlicht und ergreifend an den
Verkehrszahlen. 2585 Fahrzeuge in 24 Stunden waren auf der Landesstraße gezählt
worden, im Landesdurchschnitt aber sind es auf Landesstraßen 5323, damit also
mehr als doppelt so viel. Das Planfeststellungsverfahren, das bereits lief
wurde eingestellt, die Pläne kamen tief in die Schublade des
Regierungspräsidiums Tübingen. Doch die Straße, wo sie noch nicht gemacht war,
wurde ja nicht besser. So zügig wie möglich soll nun saniert werden.

Von den alten Ausbauplänen ist allerdings nichts mehr übrig. Statt wie ursprünglich geplant die Kurven deutlich abzuschwächen und die Strecke „gerader“ zu gestalten, so dass die Autofahrer flüssiger, man könnte auch sagen schneller, fahren können, ist jetzt lediglich noch von grundlegender Sanierung mit einer Erhaltung im Bestand die Rede. Die Fachvertreter im Regierungspräsidium gingen nochmal zurück auf Los. Hier und da will man sehen, wo der Streckenverlauf ganz leicht entschärft werden könnte, große Eingriffe rechts und links der Straße soll es nicht geben. Doch selbst die geringste Abweichung von der Straße, und wenn es nur wenige Meter sind, ruft den Naturschutz auf den Plan. Ohne sogenannte „landschaftspflegerischen Begleitplan“ geht es nicht. Wo wird eingegriffen, wo muss eventuell an anderer Stelle ausgeglichen werden? Grundsätzlich aber hat die zuständige Behörde im Landratsamt Zollernalbkreis wohl bereits ihr Okay signalisiert. Im Regierungspräsidium ist man daher optimistisch. Bis Ende 2019 könnten alle baurechtlichen Belange genehmigt sein. Gewährt das Land dann noch die entsprechenden finanziellen Mittel, könnte der bislang noch fehlende Abschnitt zwischen Grosselfingen und Rangendingen ab Frühjahr 2020 saniert werden. Noch vor dem Winter 2020 könnte dann der neue Belag drauf sein. Der mittlere Abschnitt der L391 zwischen Grosselfingen und Rangendingen der bislang noch nicht saniert worden ist, ist 2 km lang.
Landrat Günther Martin Pauli begrüßte alle Teilnehmer. Er machte nochmals auf die Nach dem Vor-Ort-Termin begaben sich alle Teilnehmer ins Rathaus Rangendingen um gemeinsam weiter zu diskutieren.